Das langsame Ziehen auf Bronze

Das Ziehen ist eine der wichtigsten Phasen bei der Herstellung von Pasta: Es handelt sich hierbei um das Verfahren, das dem aus Wasser, Eier und Mehl bestehenden Pastateig Form verleiht und diesen in dünne Bahnen zieht, sodass er anschließend zu kurzer Pasta (z.B. Garganello), langer Pasta (z.B. Tagliatella) und gefüllter Pasta (z.B. Raviolo) weiterverarbeitet werden kann.

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Nur durch langsames Ziehen auf Bronze bei niedriger Temperatur erhält man die natürliche Rauheit einer Pasta, die dem traditionell per Hand ausgerollten Teig gleichkommt, d.h. mit passender Porosität und Wohlgeruch nach frischem Mehl und Eiern, schön anzusehen dank der typischen intensiv gelben Farbe und so rau, dass einfach jede Sauce oder Gewürzzubereitung ideal aufgenommen wird.

Die einzigartigen Eigenschaften des Ziehens auf Bronze

  • Wie von Hand ausgerollter Teig
  • Poröse und raue Pasta mit der typischen intensiv gelben Farbe
  • Nimmt Saucen und Gewürze perfekt auf
  • Intensiver Duft nach Mehl und Eiern
  • Nur mit qualitativ hochwertigen Mehlsorten anwendbar

Die Meister des Ziehens auf Bronze

Das langsame Ziehen auf Bronze kommt bei industriell hergestellter Pasta mittlerweile nicht mehr zur Anwendung; die Produktion erfolgt dagegen mit Walzwerkzeugen aus Stahl oder Teflon, um die Kosten zu senken und die Leistungsfähigkeit zu erhöhen; dies wirkt sich jedoch negativ auf die Güte der verwendeten Rohstoffe und das Geschmackserlebnis der Verbraucher aus.

Seit 1950 wenden die „Pasta-Meister“ das traditionelle Verfahren des langsamen Ziehens auf Bronze für jeden zu verarbeitenden Pastateig an, dessen Zutaten selbstverständlich von bester Qualität sind, d.h. nur Hartweizengrieß und sorgsam ausgewählte Mehlsorten.

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